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Holzschädlinge – die unerwünschten Mitbewohner

Durch Holzschädlinge verursachter Schaden Sie bevölkern nicht nur die Wälder, sondern breiten sich auch in Hölzern des eigenen Wohnumfeldes aus: Holzschädlinge sind eine lästige Plage, denn nicht nur Möbel, Dielen oder Kunstgegenstände können befallen sein. Ganze Dachstühle werden heimgesucht, was im Extremfall zum Einsturz führen kann.

Kann man einen Befall frühzeitig identifizieren, lässt sich auch schneller dagegen vorgehen. Hier finden Sie Tipps zu den verschiedenen Schädlingsarten und dazu wie man sie im Holz erkennt und dauerhaft effektiv bekämpft.

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Welche Arten gibt es?

Die Bandbreite ist groß, es existieren Hunderte verschiedener Arten. Zuerst einmal gilt es zwischen tierischen und pilzlichen Schädlingen zu unterscheiden. Rund ein Drittel aller Holzzerstörungen verursachen holzschädigende Insekten, wie der weit verbreitete gemeine Nagekäfer, der umgangssprachlich – wegen der Aktivität seiner Larven – auch Holzwurm genannt wird. Doch Holz kann auch von anderen Organismen, wie von holzzerstörenden Pilzen und Fäule besiedelt sein. Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Holzschädlinge:

Tierische Holzschädlinge

Bei diesen Schädlingen handelt es sich um Insekten, die je nach Lebensraum in Frischholz- und Trockenholzinsekten unterteilt werden können. Während erstere lebendes und feuchtes Holz zur Entwicklung benötigen, leben letztere in Totholz, mögen aber auch trockenes, verbautes Holz im Innenraum. In Haushalten treiben daher nur Trockenholzinsekten ihr Unwesen.

Einmal eingenistet, breiten sie sich unaufhörlich im Holz aus. Die eiweisreichen Splintholzanteile dienen ihnen dabei als Nahrungsgrundlage. Die Weibchen legen ihre Eier in Spalten und Ritzen des Holzes, in denen sich anschließend Larven entwickeln. Durch die Nahrungsaufnahme, aber auch durch das Schaffen von geeigneten Brutplätzen im Holz, wird die Substanz des Holzes abgebaut und so nach und nach zerstört.

Zu den bekanntesten Arten zählen:

Pilzliche Holzschädlinge

Holzschäden durch pilzliche Schädlinge entstehen durch Pilze bzw. Schwämme. Holz bietet Schimmelpilzen viele Nährstoffe wie Zellulose und Lignin, die von den Pilzen verstoffwechselt werden können. Damit sie gedeihen können, ist jedoch auch eine Mindestfeuchte von 18% - 20% nötig, für viele Pilze erheblich mehr.

Diese Feuchtigkeit ist in der Regel bei Holz im Innenbereich nicht gegeben. Daher entsteht ein Pilzbefall dort oft durch Baufehler und Bauschäden, beispielsweise wenn Bauholz zu feucht verbaut wurde. Unterschieden werden muss auch zwischen holzverfärbenden und holzzerstörenden Pilzen. Wie der Name schon sagt, werden nur bei letzteren die Zellstrukturen im Holz vernichtet. Dadurch können sie in Holzteilen, die baustatisch eine tragende Funktion haben, zur Gefahr werden. Holzverfärbende Pilze stellen hingegen ein rein kosmetisches Problem dar.

Zu den am häufigsten anzutreffenden Arten gehören:

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Wie erkennt man einen Schädlingsbefall?

Heimtückisch ist ein Befall durch Holzschädlinge deshalb, weil er zunächst von außen nicht sichtbar ist. Bei tierischen Schädlingen im Holz ist der Befall erst spät durch Schäden an der Holzoberfläche zu erkennen. Primäre Indizien sind dabei oft Ausschlupflöcher im Holz, Fresskanäle und auch Holzmehl unmittelbar unter oder auf dem Holz. Auch durch tote Schädlinge und Fressgeräusche im Holz kann ein Befall festgestellt werden.

Auch bei pilzlichen Schädlingen im Holz braucht es ein geschultes Auge. Je nach Befall lassen sich kleine Pilzgeflechte leichter oder schwerer erkennen. Die so genannte Braunfäule ist beispielsweise auch für Laien zu erkennen, da sich das Holz dunkelbraun verfärbt und würfelartig zersetzt.

Trifft man auf bunte oder gescheckte Nagekäfer, kann man zudem erfahrungsgemäß von einem vorhergehenden Pilzbefall des Holzes ausgehen. Ein bunter Nagekäfer betätigt sich gerne als Pilzfolger und ernährt sich von dem durch die Pilze bereits zersetzten Holz.

Kann man Holzschädlingen vorbeugen?

Gewisse Maßnahmen können helfen, einem eventuellen Befall durch Schädlinge vorzubeugen. Schon die Auswahl bestimmter Holzarten beim Bau eines Hauses kann einen Einfluss auf die Anfälligkeit haben. Auch konstruktiver Holzschutz in Form von weiten Dachüberständen und dichten Dächern hilft. Außerdem ist es wichtig, nur vollständig getrocknetes Bauholz zu verwenden, um nicht ungewollt ideale Bedingungen für die Vermehrung von Schädlingen zu schaffen.

Zusätzlich lässt sich mit Holzlasuren vorbeugen. Sie schützen das Holz vor Wasser und Licht und sorgen somit für gesundes Material, in das Schädlinge schlechter eindringen können. Da sich die Schädlinge bei hoher Luftfeuchtigkeit wohlfühlen, sollte man Räume prinzipiell immer gut beheizen und lüften. Außerdem hilft es, Möbel immer etwa 10 cm von der Wand abzurücken, um eine gute Luftzirkulation auch hinter den Möbeln zu gewährleisten.

Ein verbreiteter Irrglaube ist jedoch die Theorie, dass die Schädlinge durch in Innenräumen aufbewahrtes Brennholz ins Haus gelangen und dort andere Hölzer befallen. Dies passiert nur in seltenen Fällen, da den Schädlingen, die sich in Frischhölzern befinden, trockenes Holz nicht als Lebensraum dienen kann. Kaminofenbesitzer können also aufatmen!

Wie man Holzschädlinge dauerhaft bekämpft

Einmal von Schädlingen heimgesucht, schauen Betroffene nach unkomplizierten und kostengünstigen Lösungen für die Schädlingsbekämpfung. Diese hängen stark von Art und Ausmaß des Befalls ab.

Sind nur kleine Gegenstände oder Flächen betroffen, können recht einfache Methoden wie das Erhitzen der Umgebung auf 55 Grad Celsius zum Abtöten der Organismen angewendet werden.

Eine weitere Option ist, das befallene Holz mit Borsalz oder Salmiakgeist zu behandeln. Die Dämpfe des Salmiakgeistes sorgen dafür, dass die Larven absterben. Borsalz hingegen dringt nicht weit in den Holzquerschnitt ein, weshalb es erst beim Ausfliegen der Vollinsekten aufgenommen wird. Daher werden bereits vorhandene Larven nicht direkt beseitigt, bei dauerhafter Behandlung wird der Schädling aber auch mit Borsalz vollständig bekämpft. Manche Mittel können sowohl zur Bekämpfung, als auch zur Vorbeugung von Holzschädlingen eingesetzt werden, speziell für Holzwürmer ist dabei besonders Holzwurm-Ex zu empfehlen.

Wenn jedoch größere Holzelemente von Schädlingen wie Holzwürmern oder gar Pilzen befallen sein sollten, dann gilt es, das Problem an der Wurzel zu packen und zeitnah einen Fachmann zu konsultieren. Weisen beispielsweise Dachbalken oder der gesamte Dielenboden einen Schädlingsbefall auf, ist dieser oft nicht mehr selbst in den Griff zu bekommen. Er kann ein Haus mitunter in seiner gesamten Bausubstanz bedrohen. Ein sofortiges Handeln ist daher unverzichtbar!

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Ein erfahrener Schädlingsbekämpfer kann die Sachlage fachkundig einschätzen, den Schädling sicher erkennen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Um den Schädling mitsamt seiner Larven abzutöten, werden meist Heißluftverfahren oder Begasung eingesetzt. Die genauen Methoden variieren je nach Örtlichkeit und Schädlingsart.

Im Zweifelsfall sollten Sie bei Verdacht auf einen Befall schnell und konsequent handeln, da bei nicht erfolgreicher Behandlung wertvolle Zeit verloren geht und die Ausbreitung nicht dauerhaft gestoppt wird. Eine effektive und damit langfristig gesehen kostengünstigere Lösung des Problems durch den Profi schafft Gewissheit und Sicherheit in Ihren vier Wänden.

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