Gute Steuerberater für Ihre Finanzen

Erfahrene Kanzleien in Ihrer Region

Diskretion & Spezialisierung

Von Mandaten empfohlene Experten

18.01.2017

Die wichtigsten Steueränderungen 2016

Mit jedem neuen Jahr rückt auch die jährliche Steuererklärung wieder näher. Lesen Sie hier, wer von den Steueränderungen 2016 am meisten profitiert und wie die wichtigsten Neuerungen aussehen.

Steueränderungen 2016: Das kommt nun auf die Bürger zu. Der Jahreswechsel bringt oft zahlreiche Neuerungen mit sich, welche auch die steuerrechtliche Ebene betreffen. Vor allem Familien mit Kindern profitieren von den Steueränderungen 2016, da unter anderem das Kindergeld und der Kinderfreibetrag erhöht werden. Auch Arbeitnehmer können zahlreichen Steuervereinfachungen nutzen. Firmenbesitzern kommen wiederum zum Beispiel erhöhte Grenzwerte für die Buchführungspflicht zugute.

Insbesondere Familien kommen die
Steueränderungen 2016 zugute

Als Privatperson profitieren insbesondere Eltern von einer kleinen Entlastung im neuen Jahr, denn das Kindergeld für die beiden ersten Kinder wird auf 190 € erhöht. Für das dritte Kind gibt es künftig 196 € und für jedes weitere 221 €. Zudem soll der Kinderfreibetrag 2016 auf 4.608 € bzw. 2.304 € je Elternteil steigen.

Auch Alleinerziehende profitieren von einem erhöhten Entlastungsbetrag, welcher bei einem Kind auf
1.908 € steigt und neuerdings gestaffelt ist – für jedes weitere Kind gibt es zusätzliche 240 €. Allerdings ermittelt das Finanzamt im Rahmen einer Günstigerprüfung, ob bei steuerpflichtigen Eltern das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag bei der Veranlagung zur Einkommensteuer berücksichtigt wird.

Wichtig:
Um Kindergeld zu erhalten, müssen Eltern den Familienkassen ihre Steueridentifikationsnummer sowie die Steuer-ID ihrer Kinder mitteilen.

Zudem müssen sich Arbeitnehmer auf Änderungen einstellen. So wird zunächst zum Abbau der kalten Progression der jährliche Grundfreibetrag der Einkommensteuer auf 8.652 € erhöht. Darüber hinaus kann bei kurzfristig Beschäftigten, deren bisheriger Durchschnittslohn pro Tag nicht mehr als 62 € betrug und vom Arbeitgeber mit pauschal 25 % versteuert wurde, der Durchschnittslohn nun 68 € pro Tag betragen, ohne dass dem Arbeitnehmer zusätzliche Kosten entstehen. Des Weiteren erhalten alle neu beantragten Freibeträge für den Lohnsteuerabzug eine Gültigkeit von zwei Jahren, sodass diese nicht mehr jedes Jahr eingetragen werden müssen.

Wichtig:
Autofahrer aufgepasst: Wer sich im neuen Jahr ein Elektrofahrzeug zulegt, profitiert nur noch von einer fünfjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer (bisher zehn Jahre).

Verlängerte Abgabefristen für Steuererklärungen für alle

Wer zur Abgabe einer Steuererklärung – ganz gleich welcher Art – verpflichtet ist oder aber eine freiwillige abgeben will, kann sich künftig auf verlängerte Abgabefristen freuen. Letztere werden um zwei Monate verlängert, sodass der Abgabetermin bei selbstständig eingereichter Steuererklärung nun der 31. Juli ist. Wer hingegen einen Steuerberater mit der Abgabe der Unterlagen beauftragt, hat bis zum 2. Februar des darauffolgenden Jahres Zeit.

Unser -Tipp für Sie:
Die neuen Fristen sollen zwar erst ab 2018 gelten. Dennoch kann es durchaus sein, dass manche Finanzämter sie schon bei Steuererklärungen für das Jahr 2016 akzeptieren. Das sollte beim zuständigen Finanzamt erfragt werden.

Steueränderungen 2016 – das müssen Unternehmen wissen

Die Steueränderungen 2016 betreffen viele Bereiche. Selbstständige und Unternehmer sind ebenfalls von Steueränderungen 2016 betroffen. Viele Betriebe können sich über die Erhöhung der Grenzwerte für die Buchführungspflicht freuen. Dabei steigt die Gewinngrenze von 50.000 auf
60.000 €, während die Umsatzgrenze erst bei 600.000 statt bisher bei 500.000 € erreicht wird. Damit können viele Betriebe ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, die im Vergleich zur Buchführung kostengünstiger sowie einfacher ist.

Mit der Steuerreform 2016 entfällt außerdem die Funktionsbeschreibung Investitionsabzugsbetrag (IAB). Dies hat zur Folge, dass der Steuerpflichtige das künftig anzuschaffende Wirtschaftsgut ab dem 1.1.2016 dem Fiskus gegenüber nicht mehr ausreichend benennen muss. Es müssen nur noch die Abzugsbeträge angegeben werden.

Ob Arbeitnehmer, Arbeitgeber oder Selbstständiger: Wer sich noch ausführlicher mit dem Thema Steueränderungen 2016 auseinandersetzen will, findet umfangreichere Informationen im kostenlosen E-Book von Lexware, das bequem heruntergeladen werden kann.

Haben Sie gute Tipps auf Lager?

Sie kennen empfehlenswerte Anbieter, die noch nicht auf bewertet.de zu finden sind?

Dann tragen Sie den Dienstleister hier schnell und einfach ein.

Firma eintragen