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Das sollten Arbeitgeber zum Arbeitnehmerüberlassungsvertrag wissen

Um einen Leiharbeiter bei sich einsetzen zu können, müssen Unternehmen mit der Zeitarbeitsfirma einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag abschließen. Welche Aspekte der beinhalten sollte und wobei darauf ganz besonders zu achten ist, erklären wir hier.

Der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag ist schriftlich zu schließen. Wer als Unternehmen schnell und unkompliziert Personal braucht, muss nicht unbedingt selbst auf die Suche nach Mitarbeitern gehen. Zeitarbeit ist eine immer beliebter werdende Möglichkeit, sich als Betrieb innerhalb kurzer Zeit personell zu verstärken. Zeitarbeitsfirmen beschäftigen Mitarbeiter, die wiederum an andere Unternehmen ausgeliehen werden, um für dieses zu arbeiten. Zeitarbeiter, auch Leiharbeiter genannt, sind damit vertraglich als Arbeitnehmer bei dem Zeitarbeitsunternehmen angestellt und schließen mit diesem einen Arbeitsvertrag. Möchte ein Unternehmer nun Mitarbeiter über einen Personaldienstleister engagieren, muss er dazu einen Arbeitnehmerüberlassungsvertrag mit dem jeweiligen Unternehmen schließen.

Diese Aspekte sollte der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag enthalten

Ein solcher Vertrag muss nicht nur zwingend schriftlich geschlossen werden, sondern sollte auch bestimmte Regelungen enthalten. Die meisten Zeitarbeitsunternehmen legen dem Kunden einen Standardvertrag vor, den dieser unterzeichnen kann. Um Fallstricke zu vermeiden und nicht gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu verstoßen, sollte man sich als Entleiher allerdings vor Vertragsabschluss ein wenig mit den Formalitäten eines solchen Vertrages auseinandersetzen.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz schreibt Folgendes für den Vertrag zwischen Ver- und Entleiher von Arbeitnehmern vor:

  • zwingend in der Schriftform
  • Verleiher erklärt, dass er eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung hat
  • Tätigkeiten, die der Arbeitnehmer zu verrichten hat
  • erforderliche Qualifikationen des Arbeitnehmers
  • Angaben zu den Arbeitsbedingungen

Unser Tipp:
Auch wenn es sich in den meisten Fällen um einen Standardvertrag handelt, können die Unterzeichner über die einzelnen Punkte verhandeln bzw. zusätzliche Dinge darin schriftlich festhalten.

Tätigkeitsmerkmale und Qualifikationen nennen und festhalten

Bevor ein Leiharbeitsvertrag zwischen einem Unternehmen und dem Personaldienstleister geschlossen werden kann, sollten die Voraussetzungen natürlich stimmen. Damit ein Zeitarbeitsunternehmen überhaupt einen geeigneten Mitarbeiter zur Verfügung stellen kann, sollte das suchende Unternehmen so konkret wie möglich äußern, wen er braucht. Dazu sollten die Tätigkeitsmerkmale, aber auch die erforderlichen Qualifikationen geäußert werden. Anforderungen können damit sehr detailliert beschrieben werden.

Wichtig:
Die Vorgaben den Unternehmens bezüglich des Leiharbeiters müssen im Überlassungsvertrag festgehalten werden. Daher sollten diese Angaben möglichst genau sein. Wenn der Zeitarbeiter diese Anforderungen nicht erfüllt, kann die Zeitarbeitsfirma auch leichter zur Rechenschaft gezogen werden.

Es ist auch möglich, von einem Personaldienstleister eine Garantie mit einem festen zeitlichen Rahmen zu verlangen – seriöse Anbieter sollten dazu bereit sein. Das funktioniert so, dass das Unternehmen die Gelegenheit bekommt, den Leiharbeiter zu testen. Wenn sich schnell zeigt, dass er für die vorgesehen Arbeit ungeeignet ist, kann der Austausch verlangt werden. Idealerweise muss der Betrieb für die bis dato geleistete Arbeitszeit nichts zahlen.

Unser Tipp:
Sollte ein Unternehmen bereits einen fähigen Mitarbeiter von einer Zeitarbeitsfirma entliehen haben, kann im Überlassungsvertrag auch die Überlassung genau dieser Person vereinbart werden.

Tätigkeitsmerkmale und Qualifikationen nennen und festhalten

Der Arbeitsvertrag für Arbeitnehmerüberlassung muss die Regeln für die Tätigkeit möglichst konkret abstecken. Dort sollte beispielsweise auch Folgendes festgehalten werden:

  • Wie viele Stunden pro Tag oder Woche hat der Leiharbeiter abzuleisten?
  • Hat der Entleiher die Möglichkeit, Überstunden anzuordnen?
  • Gibt es Zuschläge für diese Überstunden?
  • Werden Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit?
  • Wie sieht die Vergütung gegenüber der Verleihfirma pro geleisteter Arbeitsstunde des Mitarbeiters aus?

Zeitarbeitsunternehmen haben in aller Regel eine detaillierte Preisliste, die genau aufführt, welche Kosten für einen Betrieb anfallen, wenn sie einen Leiharbeiter beschäftigen. Es bieten sich dennoch an, über die Preise zu verhandeln. Möglicherweise lässt sich hier noch ein wenig Geld sparen. Gerade Unternehmen, die einen Personalvermittler häufiger in Anspruch nehmen, sich also bereits als gute und regelmäßige Kunden erwiesen haben, können mit einem Entgegenkommen rechnen.

Der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag kann auch den vereinbarten Preis für die Zeitarbeiter enthalten. Bei Leiharbeitern spielt der zeitliche Faktor eine wichtige Rolle. Nicht nur, weil diese Arbeitskräfte nur eine begrenzte Zeit im Unternehmen tätig sind, sondern auch weil es häufig schnell gehen muss, bis sie das Stammteam unterstützen. Entleiher sollten daher darauf achten, dass im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag festgehalten wird, innerhalb welcher Frist der Leiharbeiter zur Verfügung gestellt wird. Das erhält noch einmal besondere Wichtigkeit, wenn die Kraft wegen Krankheit ausfällt und ein Ersatz nötig wird.

Unser Tipp:
Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass ein Unternehmen besonders schnell einen adäquaten Leiharbeiter braucht – oder einen Ersatz für einen ausgefallenen Arbeiter – sollte es sich an eine größere Zeitarbeitsfirmen wenden. Denn bei denen ist der Mitarbeiterpool entsprechend größer.

Änderungen des Leiharbeitsvertrags schriftlich festhalten

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kündigung, denn auch wenn es sich um einen zeitlich begrenzten Einsatz eines Mitarbeiters handelt, sollte hier vorgesorgt werden. Im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag sollte das ordentliche Kündigungsrecht geregelt sein und zudem eine möglichst kurze Kündigungsfrist festgelegt werden.

Sollte sich am vereinbarten Arbeitsvertrag für Arbeitnehmerüberlassung etwas ändern, muss das ebenfalls schriftlich festgehalten werden, damit es Gültigkeit erhält. Das gilt auch für die Verlängerung des Vertrages. All das muss schriftlich fixiert werden. Aber es reicht aus, wenn ein Nachtrag angefertigt wird. Der muss sich allerdings ausdrücklich auf den geschlossenen Ausgangsvertrag beziehen und braucht dann nur die Änderungen zu beinhalten.

Im Leiharbeitsvertrag wird übrigens auch schriftlich festgehalten, dass die Zeitarbeitsfirma über eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung verfügt. Somit kann ein Unternehmen, das deren Dienstleistung in Anspruch nimmt, von Anfang an sicher sein, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt.

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