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Elektronische Steuererklärung –
welche Software ist die passende?

Die elektronische Steuererklärung bringt für alle, die eine Steuererklärung machen müssen, viele Vorteile. Vielen erscheint das Ausfüllen einer Steuererklärung jedoch sehr kompliziert, daher bieten verschiedene Tools und Tipps eine praktische Hilfestellung. Wir zeigen auf, welche Software für wen geeignet ist.

Dank passender Software wird die elektronische Steuererklärung wesentlich erleichtert.Einmal im Jahr ist die Zeit gekommen, die Steuererklärung zu machen. Bei dieser kompliziert erscheinenden Aufgabe sind all diejenigen, die zur Abgabe verpflichtet sind, dankbar, wenn sie Hilfe in Anspruch nehmen können. Eine solche bietet die elektronische Steuererklärung. Früher mussten alle Formulare von Hand ausgefüllt und dann per Post zum zuständigen Finanzamt geschickt werden. Seit 2008 gibt es aber die Möglichkeit, die Steuererklärung online zu machen.

Es gibt also drei Wege, auf denen man dem Finanzamt seine Steuererklärung zukommen lassen kann:

  • per Post
  • persönlich vorbeibringen
  • elektronisch

Wer seine Steuererklärung weiterhin auf dem Papier machen möchte, sollte einige Dinge beachten. Die entsprechenden Formulare, die es auszufüllen gilt, bekommen Steuerpflichtige direkt beim Finanzamt. Während früher nichts anderes als die originalen Vordrucke akzeptiert wurden, dürfen inzwischen auch selbst ausgedruckte Blätter abgegeben werden. Ob diese ein- oder beidseitig bedruckt sind, ist hierbei unerheblich. Wichtig ist lediglich, dass der Ausdruck mit einem amtlichen Formular übereinstimmt. Um beim Ausfüllen den Überblick zu behalten und nichts zu vergessen, empfiehlt es sich, einen Steuerberater zu beauftragen. Denn dieser weiß genau, worauf es hierbei ankommt.

Wichtig:
Bei der Abgabe einer per Hand ausgefüllten Steuererklärung sollte man darauf achten, die Formulare leserlich auszufüllen. Denn eine unleserliche Steuererklärung darf das Finanzamt zurückweisen – sie gilt dann sogar als nicht abgegeben.

Tools und Tipps dank Steuerprogrammen

Wer die Steuererklärung elektronisch abgeben möchte, nimmt sich eine Software zu Hilfe, über die man seine Unterlagen elektronisch ans Finanzamt senden kann. Dazu braucht es natürlich einen Internetanschluss. Das Verfahren dazu heißt ELSTER, diese Abkürzung steht für ELektronische STeuerERklärung.

Es gibt unterschiedliche Programme, mit denen Steuerzahler ihre Steuererklärung am PC erstellen können. Die Folgenden schneiden bei diversen Tests regelmäßig am besten ab:

Ist die elektronische Steuererklärung komplett? Die Software macht es leichter, den Überblick zu behalten.


Diese Steuerprogramme erleichtern die Erstellung der Steuererklärung mit zahlreichen Tools und verschiedenen Steuerspar-Tipps. Sie sind außerdem so vielseitig angelegt, dass sie sich sowohl für Arbeitnehmer als auch für Selbstständige und Freiberufler eignen. Da zu nahezu allen abgefragten Punkten Erläuterungen gegeben werden, sind Nutzer nicht darauf angewiesen, zusätzlich Steuerratgeber zu lesen. Die Programme leiten geschickt durch das Ausfüllen des Elsterformulars.

Unser -Tipp für Sie:
Wer Zeit und Mühen sparen will, kann einen sogenannten Belegabruf beantragen und erhält somit eine bereits vorausgefüllte Steuererklärung: Dem Finanzamt bereits vorliegende Daten und Bescheinigungen, wie beispielsweise Lohnsteuerbescheinigungen, werden dafür direkt abgerufen und in die Steuererklärung eingetragen.

Elektronische Steuererklärungspflicht: Für wen gilt sie?

In manchen Fällen gibt es sogar eine Verpflichtung zur elektronischen Steuererklärung: Alle Steuerpflichtigen, die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder aus selbstständiger Arbeit erzielen, sind zur elektronischen Abgabe der Steuererklärung verpflichtet. Ausnahmen werden gemacht, wenn beim Steuerpflichtigen eine wirtschaftliche oder persönliche Unzumutbarkeit vorliegt.

Diese Vorteile hat die elektronische Steuererklärung

  1. Steuererklärungen, die auf elektronischem Weg eingehen, werden von den Finanzämtern bevorzugt bearbeitet – das gilt für alle Bundesländer gleichermaßen.
  2. Bei elektronischer Übermittlung müssen lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Belege eingereicht werden.
  3. Durch die Programme werden fehlende Angaben und Ungereimtheiten angezeigt. Aber auch beim Finanzamt werden Eingabefehler durch die elektronische Datenübertragung verringert. Das minimiert sowohl bei der Steuererklärung als auch beim späteren Bescheid die Fehlerquote.

Unser -Tipp für Sie:
Auch wenn man per ELSTER elektronische Steuererklärungen verschickt, werden diese von den Finanzbeamten genau geprüft. Es kann gut sein, dass Belege nachgereicht werden müssen, die über die gesetzlich verlangten hinausgehen. Daher empfiehlt es sich, alle relevanten Belege aufzubewahren.

Bei der elektronischen Steuererklärung gibt es je nach Software Unterschiede.Bei den Steuerprogrammen sind jedoch einige Unterschiede zu berücksichtigen. So gibt es Desktop-Software, die auf dem Rechner installiert werden muss, aber auch Online-Portale, die einfach im Browser laufen. Bei letztgenannten liegen die Daten allerdings in einer Cloud. Bei der Auswahl eines Programms können mehrere Kriterien ausschlaggebend sein:


  • Funktionsumfang
  • Handhabung der Bedienungsoberfläche
  • Kosten

Die beiden Programme TAX und Quicksteuer eignen sich für die meisten Arbeitnehmer und Rentner ganz gut, da sie recht übersichtlich und zudem günstig sind. Für Selbstständige, Vermieter und Arbeitnehmer, bei denen komplizierte Sachverhalte vorliegen, ist eine Premium-Software eher zu empfehlen. Hierzu zählen
z. B. WISO Steuer-Sparbuch und Steuersparerklärung. Bei den Online-Lösungen sind das WISO Steuer-Sparbuch (Steuer-Web) bei komplizierten Fällen und Smartsteuer für einfachere Fälle beliebt.

Unser -Tipp für Sie:
Wem die Bedienungsoberfläche besonders wichtig ist, kann diese auf der Homepage des jeweiligen Anbieters in der Regel testen und sich daran orientieren.

Das hat es mit der elektronischen Unterschrift im Elsterformular auf sich

Die Steuererklärung via Internet machen und per ELSTER verschicken, geht übrigens auch gänzlich ohne Steuer-Software. Dann nutzt man einfach das ELSTER-Formular, das von der Finanzverwaltung kostenlos online bereit gestellt wird.

Achtung: Auch die elektronische Steuererklärung ist ohne Unterschrift nicht gültig.Ein wichtiger Aspekt darf nicht außer Acht gelassen werden: Offizielle Dokumente sind ohne Unterschrift nichtig. Das gilt nicht nur bei Kauf-, Miet- und Arbeitsverträgen, sondern auch für die Steuererklärung. Allerdings gibt es hierbei zwei Möglichkeiten, wie die Unterschrift des betreffenden Steuerzahlers auf die Dokumente kommen kann:

Versand ohne elektronische Unterschrift
Hierbei wird die Steuererklärung direkt an das Finanzamt übermittelt. Aber nach erfolgreicher Übertragung muss noch eine sogenannte komprimierte Steuererklärung ausgedruckt werden. Diese gilt es zu unterschreiben und diese muss dann zusammen mit Belegen und persönlichen Anlagen beim Finanzamt eingereicht werden. Erst wenn diese unterschriebene Erklärung abgegeben wurde, gilt die gesamte Steuererklärung als eingegangen.

Versand mit elektronischer Unterschrift
Für das elektronische Unterschreiben ist ein elektronisches Zertifikat nötig. Um dieses zu erhalten, ist eine Registrierung im Internet-Portal der Finanzverwaltung notwendig. Hierum sollte man sich allerdings nicht zu spät kümmern, denn das Verfahren dauert ein paar Tage. Hierbei gibt es dann allerdings keine komprimierte Steuererklärung, die noch unterschrieben und geschickt werden müsste. Mit erfolgreicher Übertragung ist die Steuererklärung wirksam abgegeben.

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