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Welche Kanzlei ist die richtige? So meistert man die Rechtsanwaltssuche

Ist ein Rechtsanwalt gefragt, gilt es die Suche gründlich zu planen und bestimmte Kriterien zu beachten. Der deutsche Anwaltsmarkt boomt: Während 1991 nur knapp 60.000 Rechtsanwälte zugelassen waren, sind es heute weit über 150.000 – dies entspricht einem Verhältnis von einem Anwalt pro 525 Einwohner. Obwohl diese Entwicklung zahlreiche Vorteile birgt, macht sie die Rechtsanwaltssuche für Mandanten nicht leichter. Mit einer riesigen Auswahl konfrontiert, wissen diese oftmals nicht, wie ein versierter Jurist überhaupt zu erkennen ist und geraten schlimmstenfalls an einen Anwalt, der im entsprechenden Rechtsgebiet über zu wenig Erfahrung verfügt. Da die Aufgaben eines Rechtsanwalts durchaus vielfältig sind, gilt es die Suche nach einem Rechtsanwalt stets individuell zu gestalten, ohne die grundlegenden Kriterien aus den Augen zu verlieren.

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Neben der fachlichen Expertise und Spezialisierung spielen weitere Kriterien bei der Suche nach dem passenden Rechtsanwalt eine Rolle. Je nach Vorliebe des Mandanten kann sich dieser bei einem rechtlichen Problem an eine Großkanzlei mit mehreren Rechtsanwälten oder aber an eine Kanzlei wenden, die lediglich von einem Anwalt geführt wird. Während größere Kanzleien oft über ein breiteres Spezialisierungsfeld verfügen, können Mandanten bei kleinen Rechtsanwaltskanzleien eine persönliche Betreuung erwarten. Im Sinne einer guten Erreichbarkeit spielt letztendlich auch die Lage der Kanzlei sowie deren Bürozeiten eine entscheidende Rolle, schließlich sollten die Termine beim Anwalt gut in den Terminkalender des Mandanten passen und die Kanzlei gut erreichbar sein.

Um welches Rechtsgebiet handelt es sich?

Sechs Bundesgesetzbücher, die jeweils über mehrere tausend Paragraphen verfügen – dass eine einzige Person nicht in jedem Rechtsgebiet gleich stark bewandert sein kann, versteht sich von selbst. Umso mehr sollten Mandanten bei der Rechtsanwaltssuche darauf achten, dass der Anwalt ihrer Wahl über die nötigen Qualifikationen und Erfahrungen verfügt, um eine erfolgreiche Beratung und Vertretung zu gewährleisten. Viele Rechtsanwälte spezialisieren sich deshalb auf eine meist übersichtliche Auswahl an Rechtsgebieten. Hierbei wird zwischen folgenden Formen der Vertiefung differenziert:

  • Fachanwalt – sollte sich ein Jurist als Fachanwalt bezeichnen, wurde dieser durch die zuständige Rechtsanwaltskammer einer Prüfung unterzogen. Der Titel weist darauf hin, dass sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Erfahrungen auf dem jeweiligen Fachgebiet vorliegen.

  • Tätigkeitsschwerpunkt – nennt ein Rechtsanwalt einen Tätigkeitsschwerpunkt, muss dieser über mindestens zwei Jahre Erfahrung in diesem Rechtsgebiet verfügen. Da er sich hauptsächlich mit entsprechenden Fällen beschäftigt, verfügt er über hinreichendes Know-how.

  • Interessenschwerpunkt – ein Rechtsanwalt, der für bestimmte Rechtsgebiete eine gewisse Vorliebe hat, ohne zwangsläufig über bestimmte Nachweise oder Erfahrungen zu verfügen, darf maximal zwei Interessenschwerpunkte anführen.

Hinweis: Rechtsgebiete lassen sich nicht immer präzise voneinander abgrenzen und verfügen oftmals über zahlreiche Überschneidungen. Ein Rechtsanwalt für Familienrecht kann so beispielsweise auch über die Kenntnisse von einem Rechtsanwalt für Erbrecht verfügen.

Sympathie ist ein wichtiger Faktor bei der Rechtsanwaltssuche

Egal ob Rechtsberatung oder Rechtsbeistand – die nötige Kompetenz sollte stets vorhanden sein. Wie ist es allerdings mit dem zwischenmenschlichen Verhältnis? Welche Rolle die persönliche Sympathie bei der Rechtsanwaltssuche spielt, sollten Mandanten stets für sich entscheiden. Zu beachten ist jedoch, dass eine Zusammenarbeit auf juristischer Ebene sich je nach Fall oftmals über mehrere Monate bis Jahre hinziehen kann, besonders wenn diese im Rahmen einer gerichtlichen Vertretung stattfindet. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich ein in der Regel kostenloses Erstgespräch wahrzunehmen und hierbei nicht nur auf fachliche Kriterien, sondern auch auf die zwischenmenschliche Komponente zu achten. Eine individuelle und menschlich zugewandte Betreuung sollte die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Anwalt und seinem Mandanten bilden.

Rechtsanwalt suchen & Kosten vergleichen

Obwohl die Anwaltskosten hierzulande durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) reguliert werden, lohnt es sich, verschiedene Angebote einzuholen und diese anschließend zu vergleichen. Unabhängige Internetportale bieten deshalb die Möglichkeit, Preise unterschiedlicher Rechtsanwälte einzuholen. Mandanten können so in aller Ruhe abwägen und sich letztlich für das attraktivste Angebot entscheiden. Auch Bewertungen von anderen Mandanten können eine wertvolle Hilfe bei der Rechtsanwaltssuche sein, positive sowie negative Erfahrungen können für neue Mandanten einen ersten Hinweis geben, welche Kanzlei in die engere Wahl kommen kann.

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In Sachen Kosten spielt die Frage, ob man als Mandant über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, eine nicht unwichtige Rolle. Möchte man in einer Angelegenheit einen Rechtsanwalt aufsuchen, sollte man sich vorab bei seiner Versicherung informieren, welche Rechtsgebiete und Leistungen abgedeckt werden. Ist der passende Rechtsanwalt schließlich gefunden, sollte auch dieser direkt zu Beginn über die Rechtsschutzversicherung informiert werden.

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