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Immobilienmakler Kosten:
Wie hoch dürfen sie sein?

In den Ballungsgebieten wurde der Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren immer angespannter und unübersichtlicher, während in den ländlichen Gebieten verstärkt Leerstand zu verzeichnen ist. Daher denken Viele darüber nach, die Hilfe eines Immobilienmaklers in Anspruch zu nehmen. Aber wie hoch sind die Immobilienmakler-Kosten eigentlich wirklich? Und wer muss die Kosten des Maklers eigentlich tragen?

So hoch sind die Immobilienmakler-Kosten wirklich?

Durch die reine Beauftragung eines Immobilienmaklers entstehen für den Auftraggeber keine Kosten. Dieser Grundsatz ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, wo festgehalten wird, dass bei einem Maklerauftrag kein Dienstvertrag vorliegt. Makler sind hingegen durch das Gesetz mit Handelsvertretern gleichgestellt. Daher fallen die Immobilienmakler-Kosten nur im Erfolgsfall an. Selbst bei umfangreichen erbrachten Leistungen erhält der Makler bei Nicht-Erfolg kein Entgelt für die erbrachte Tätigkeit, es sei denn im Maklervertrag wurde explizit eine andere Regelung vereinbart.

Wichtig:
Wenn ein Makler eine Wohnung oder ein Haus vorschlägt, welches sich bereits in seinem Bestand befindet, fallen dafür keine Kosten an. Nur wenn der Makler seinen Auftrag – eine Immobilie speziell für seine Kunden zu suchen – explizit ausführt, muss die vereinbarte Provision gezahlt werden.

Wer zahlt die Immobilienmakler-Kosten?

Bei der Vermietung von privat genutzten Immobilien gilt seit 2015 das Bestellerprinzip, d.h. derjenige, der den Makler mit der Immobilienvermittlung beauftragt, zahlt auch die Courtage des Maklers. Dadurch können Vermieter, die einen Makler beauftragen, die Kosten nicht mehr auf die neuen Mieter übertragen. Beim Verkauf von Immobilien gibt es keine gesetzliche Regelung darüber, wer die Kosten zu tragen hat. Je nach Bundesland gibt es hierbei unterschiedliche Gepflogenheiten. In den meisten Bundesländern teilen sich Käufer und Verkäufer die Immobilienmakler-Kosten hälftig. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen ist es dagegen üblich, dass der Käufer die Kosten des Maklers alleine trägt.

Bei einer Vermietung ist die Courtage des Maklers auf maximal zwei Nettokaltmieten zzgl. Mehrwertsteuer beschränkt. Bei einem Verkauf hingegen gibt es keine gesetzlich vorgegebene Höchstgrenze für die Immobilienmakler-Kosten. Daher sind dieses zwischen Auftraggeber und Makler frei verhandelbar. Jedoch gibt es in den einzelnen Bundesländern gewisse Prozentsätze, die üblicherweise vereinbart werden. Je nach Bundesland liegen diese inkl. Mehrwertsteuer bei 5 bis 8 % des Kaufpreises. Die vereinbarte Provision ist sofort nach Abschluss des Kaufvertrags zu zahlen.

Sind Immobilienmakler-Kosten verhandelbar?

Mit welchen Immobilienmakler-Kosten müssen Sie rechnen?

Meist erweist sich der Versuch, mit einem Immobilienmakler die Kosten für seine Vermittlung zu verhandeln, als schwierig. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen, bei denen ein solcher Versuch zum Erfolg führen könnte: Die Immobilie ist schwer vermittelbar: Kaufinteressenten haben bei einer schwer vermittelbaren Immobilie häufig gute Chancen, mit dem Immobilienmakler die Kosten für die Provision noch einmal zu verhandeln.

Oftmals verzichten Makler in einem solchen Fall lieber auf einen Teil ihrer Provision, als ganz leer auszugehen, weil z.B. der Maklervertrag ausläuft bevor ein Käufer gefunden wird. Die Provision ist insgesamt sehr hoch: Wenn die Provision insgesamt sehr hoch ist und der Kaufinteressent bereit ist, schnell zu unterschreiben, sodass der Makler wenig Geld in die Vermarktung investieren muss, sind einige Immobilienmakler bereit, auf einen Teil der Provision zu verzichten.

Besonders interessantes Objekt: Wer als Verkäufer ein besonders begehrtes Objekt vorzuweisen hat, kann auch häufig bei den Immobilienmakler-Kosten sparen. Aufgrund der Befürchtung, der Auftrag könnte an einen anderen Makler gehen oder der Besitzer könnte sich in Eigenvermarktung versuchen, verzichten einige Immobilienmakler auf einen Teil ihrer Provision, um sich den Auftrag zu sichern.

Wichtig:
Wer die vorgeschlagene Immobilie bzw. den Verkäufer schon vorher kannte und auch nicht auf die Dienste des Maklers, wie z.B. auf detaillierte Informationen über das Objekt, zurückgegriffen hat, muss die Courtage des Maklers nicht zahlen.

Müssen dem Immobilienmakler-Kosten erstattet werden, wenn dieser keinen Erfolg hatte?

Normalerweise müssen bei Nicht-Erfolg des Immobilienmaklers keine Kosten durch den Auftraggeber übernommen werden. Wenn bereits vor dem Maklerauftrag klar ist, dass das Objekt schwer zu vermitteln ist, wird jedoch manchmal eine Klausel aufgenommen, wonach die dem Immobilienmakler entstandenen Kosten bei Nicht-Erfolg vom Auftraggeber übernommen werden müssen. Dabei können jedoch nur tatsächlich entstandene Kosten, wie z.B. Insertions- und Fahrtkosten, abgerechnet werden. Da kein Arbeitslohn berechnet werden darf, entsteht hierbei meist dennoch ein Verlust für den Makler.

Warum lohnt es sich, einen Makler zu beauftragen?

Diese Immobilienmakler-Kosten kommen auf Sie zu

Für Miet- oder Kaufinteressenten ist ein Makler vor allem in Ballungsgebieten ratsam. Die Wohnungssuche gestaltet sich hier häufig sehr schwierig, daher können Interessenten sich durch die Beauftragung eines Maklers viel Zeit und Stress sparen. Häufig werden besonders interessante Objekte auch gar nicht auf dem freien Markt angeboten, sondern ausschließlich über Makler vergeben.

Auch für Vermieter bzw. Verkäufer lohnt sich die Investition in einen Makler. Dieser kennt sich bestens mit den aktuellen Kauf- bzw. Mietpreisen aus und kann so den idealen Preis erzielen. Außerdem sucht er die Interessenten gezielt aus, sodass nur seriöse, zahlungskräftige Kandidaten in die engere Auswahl kommen. Auch die Hilfe eines Immobilienprofis beim Aufsetzen eines Miet- oder Kaufvertrages ist nicht zu unterschätzen, denn dadurch können eventuelle Rechtsstreitigkeiten häufig verhindert werden.

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