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07.12.2017

Droht 2018 eine Immobilienblase?
– So entwickelt sich der Markt

Aufgrund steigender Preise für Kauf- und Mietimmobilien steigt die Angst vor einer Immobilienblasein Deutschland. Doch die Experten geben Entwarnung: Obwohl sich an dem Trend erst einmal nichts ändern wird, besteht keine Gefahr einer solchen Spekulationsblase. Warum das so ist, erklären wir hier.

Angst vor einer Immobilienblase? Diese ist unbegründet.

Seit Jahren steigen die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland kontinuierlich an. Daran wird sich voraussichtlich auch 2018 nichts ändern. Amtliche Gutachter haben eine Prognose für das kommende Jahr erstellt und sagen voraus, dass es erstmal keine Trendwende in Bezug auf den Immobilienmarkt geben wird. Das lässt allerdings die Angst vor einer Immobilienblase wachsen – wenn es dazu käme, hätte das unter Umständen fatale Folgen.

Doch laut Experten besteht in Deutschland keine Gefahr. Und das trotz der aktuellen Zahlen, die einiges über die Immobilienmarkt-Entwicklung verraten: Rund 237,5 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Wohnflächen ausgegeben – diese Zahl teilte der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse nun mit. Das ergibt einen Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Erklärung
Eine Immobilienblase ist eine Form der Spekulationsblase. Durch die Überbewertung von Immobilien erreicht der Markt irgendwann einen Höchststand, danach fallen die Preise. Das vollzieht sich dann meist recht schnell, da potenzielle Käufer damit rechnen, dass die Preise noch weiter fallen und daher mit dem Kauf warten. Auch Banken sind in der Phase weniger freigiebig mit Krediten. Das Angebot steigt zunehmend, die Abnehmer fehlen jedoch.

Die Immobilienmarkt-Entwicklung hat eine klare Tendenz

Die Zahlen zum vergangenen Jahr lassen sich im Immobilienmarktbericht 2017 ablesen, den der Arbeitskreis erstellt und für den er alle Kaufverträge ausgewertet hat, die 2016 abgeschlossen wurden. Der Bericht legt auch offen, dass die Umsätze vor allen Dingen in den städtischen Regionen gestiegen sind. Gründe dafür seien vor allem die niedrigen Zinsen und die vorherrschende Wohnungsknappheit. Genau so etwas treibe die Kauf- und Mietpreise in die Höhe.

Für Wohnimmobilien wurden rund zwei Drittel des Geldes ausgegeben. Besonders teuer ist selbst genutzter Wohnraum – Tendenz ebenfalls steigend.

Beispiel
Wenn man sich die Verkaufspreise für gebrauchte Ein- oder Zweifamilienhäuser in der mittleren Preislage ansieht, kann man diese Preissteigerung besonders gut ablesen: Ein Quadratmeter Wohnfläche hat im Jahr 2016 im bundesweiten Mittel 1.545 € gekostet, das sind 145 € mehr als noch im Jahr 2014.

Angst vor der Immobilienblase ist unbegründet

In Deutschland droht keine Immobilienblase

Preisübertreibungen, also die deutliche Überbewertung von Immobilien, sei laut Arbeitskreis der Gutachterausschüsse bereits in städtischen Gebieten zu beobachten. Das ist zwar ein Indikator für eine mögliche Blase, doch Experten gehen davon aus, dass noch weitere Bedingungen erfüllt sein müssen, damit es tatsächlich zu einer Immobilienblase kommt. Andere Faktoren sind die Zunahme von spekulativen Käufen und Finanzierungsprobleme – solche Dinge sind am deutschen Markt derzeit jedoch nicht erkennbar.

Was aus dem Immobilienmarktbericht 2017 ebenfalls hervorgeht, ist, dass die Zahl der Transaktionen im Gegensatz zum Vorjahr um ein Prozent gesunken ist. Bei Baugrundstücken stagnierte die Zahl von Transaktionen, was laut Experten ein Zeichen der nach wie vor herrschenden Knappheit beim Bauland ist. Der Umsatz hingegen stieg um vier Prozent. Aus diesen unterschiedlichen Zahlen und Tendenzen lässt sich die allgemeine Verteuerung, laut Experten, gut ablesen.

NRW liegt bei den Transaktionen vorne

Bezogen auf die Bundesländer, zeigt der Bericht, dass es die meisten Transaktionen auf dem Immobilienmarkt in Nordrhein-Westfalen gab. Der größte Umsatz hingegen ist im Freistaat Bayern zu verzeichnen. Die sieben nachgefragtesten Städte in Deutschland, die Top 7 also, sind München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Berlin und Hamburg. Dort wird die Nachfrage auch künftig weiter zunehmen.

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