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Finanzierung einer Immobilie:
Gut geplant ist halb gekauft

Der Besitz eines Eigenheims ist für viele ein großes Lebensziel. Doch wo auf der einen Seite Freiheit und individuelles Wohnen locken, warten auf der anderen Seite immense finanzielle Verpflichtungen. Die Finanzierung einer Immobilie ist daher ein komplexes Thema, das einer sorgfältigen Planung bedarf.

Finanzierung einer Immobilie: genaue Planung wichtig.

Egal, ob es darum geht, eine Wohnung zu finanzieren oder das nötige Kapital für den Kauf eines Hauses aufzubringen – auf ein Darlehen können die meisten Immobilienkäufer nicht verzichten. Wer sich nicht gerade beruflich mit dem Thema Kredite beschäftigt, stellt schnell fest, dass die Auswahl an Anbietern und Produkten hier enorm groß ist. Um bei der Auswahl der konkreten Kredite eine sichere Entscheidung treffen zu können, sollte man sich am besten direkt zu Beginn ein wenig mit der Materie beschäftigen.

Diese Möglichkeiten zur Finanzierung einer Immobilie gibt es

Die Finanzierung einer Immobilie will gut geplant sein, denn je nach Größe und Lage eines Objektes geht es dabei um Summen von mehreren Hunderttausend Euro. Nur selten sind Käufer in der Lage, eine Immobilie zu kaufen und diese komplett aus Eigenkapital zu finanzieren. Zwangsläufig beginnt also mit dem Wunsch nach einer eigenen Immobilie auch die Suche nach einer passenden Finanzierung z. B. für den Hauskauf.

Noch vor dem Beginn der Objektsuche, sollte die Frage geklärt werden, wie teuer die Immobilie maximal sein darf. Die Höhe des Budgets wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  1. Höhe des vorhandenen Eigenkapitals
  2. Höhe der monatlich zahlbaren Raten
  3. Gewünschte Laufzeit der Finanzierung

Vorteil dank hohem Eigenkapital

Künftige Immobilienbesitzer müssen sich also in mehrerlei Hinsicht Gedanken machen. Von Vorteil ist es natürlich, wenn ein möglichst hohes Eigenkapital vorhanden ist. Zum einen kann so der notwendige Darlehensbetrag reduziert werden, und zum anderen werten die meisten Banken dies als positiv für die Bonität eines Kunden, wenn es um die Gewährung von Krediten geht.

Auch die Länge der Finanzierung ist für die Planung relevant. Viele Immobilienbesitzer wollen im Rentenalter nicht nur mietfrei, sondern auch ohne die finanzielle Belastung der Immobilienfinanzierung leben. Deshalb soll das Objekt beim voraussichtlichen Renteneintritt schuldenfrei sein. Will man also ein Haus kaufen, ist bei der Finanzierung zunächst zu berechnen, wie viele Jahre für die Finanzierung einer Immobilie überhaupt zur Verfügung stehen.

Die Höhe des Darlehens zur Finanzierung einer Immobilie

So klappt die Finanzierung einer Immobilie.

Die Höhe des Darlehens, das ein Immobilienkäufer aufnehmen kann, wird außerdem maßgeblich durch die Einkommenssituation bestimmt. Plant man, zukünftig eine Immobilie zu finanzieren statt zur Miete zu wohnen, muss zunächst berechnet werden, wie viel des vorhandenen Haushaltseinkommen für die Finanzierung einer Immobilie verwendet werden kann.

Wer glaubt, man könnte es sich hier leicht machen und einfach zukünftig die gesamte Miete für das Darlehen ansetzen, der irrt. Vielmehr sollte hier die Kaltmiete als Anhaltspunkt dienen, denn Nebenkosten fallen selbstverständlich auch später im Eigenheim an. Außerdem muss statt der Betriebskosten, die man als Mieter zahlt, ein sogenanntes Hausgeld eingeplant werden, um sich an den Kosten der Eigentümergemeinschaft zu beteiligen. Zusätzlich muss man als Eigentümer Rücklagen bilden, etwa für Reparaturen oder Modernisierungen.

Wie findet man das passende Angebot, um eine Immobilie zu finanzieren?

Die Zahl der Angebote ist bei Baukrediten riesengroß und die Konditionen sind für den Laien gar nicht so leicht zu durchblicken. Hinzu kommt, dass sich die exakten Konditionen je nach Kunde unterscheiden, sodass man zunächst ein konkretes Angebot bei einer Bank einholen muss, bevor man sich sicher sein kann, das beste Angebot gefunden zu haben.

Baudarlehen unterscheiden sich nicht nur in der Höhe der Zinsen, sondern ebenfalls durch die Zinsbindung, auch Sollzinsbindung genannt. Für diesen Zeitraum ist die Höhe der Zinsen festgelegt, danach können sie von der Bank angepasst werden. Je länger eine Zinsbindung ist, desto höher sind in der Regel die Zinsen. Für den Kunden erhöht das zwar die Planungssicherheit, aber es macht den Kredit auch teurer. Bei einer kürzeren Sollzinsbindung sind die Zinsen dafür niedriger, aber man muss sich als Kunde auch damit abfinden, dass diese nach der Frist womöglich steigen.

Die Finanzierung einer Immobilie ist häufig von den Konditionen des Kreditgebers abhängig

Es lohnt sich in jedem Fall, unterschiedliche Angebote einzuholen und zu vergleichen. Will man eine Wohnung finanzieren oder eine Finanzierung für den Hauskauf abschließen, berücksichtigen die Kreditgeber verschiedenste Aspekte des Finanzierungsvorhabens. Zum einen spielen die finanziellen und beruflichen Umstände eine Rolle, zum anderen aber auch das konkrete Objekt. Die genauen Konditionen, z. B. die exakte Zinshöhe, erfährt man also erst nach Darlegung aller wichtigen Details.

Risiken bei der Finanzierung des Hauskaufs

Die Finanzierung einer Immobilie, egal ob Haus oder Wohnung, sollte also stets mit der sorgfältigen Budgetplanung beginnen. Besonders schwierig zu berücksichtigen sind natürlich unvorhersehbare Ereignisse, wie etwa ein Jobverlust oder familiäre Entwicklungen, die sich auf die Liquidität auswirken können. Generell empfiehlt es sich aber ohnehin, etwas großzügiger zu kalkulieren, um nicht allzu schnell in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten, wenn ungeplante Mehrkosten anfallen.

Außerdem sollte man sich gut überlegen, wie viel Eigenkapital man zurückbehält. Zwar verringert viel Eigenkapital die Höhe des Darlehens und kann sich auch positiv auf die Zinshöhe auswirken, aber es ist möglicherweise auch sinnvoll, einen Teil des Kapitals als “Notgroschen” zu behalten.

Wichtig:
Bei der Budgetplanung sollte man von Beginn an die Kaufnebenkosten, wie z. B. Grunderwerbsteuer und Maklergebühren, berücksichtigen, denn diese können einen nicht unwesentlichen Teil der Gesamtkosten einnehmen und werden gerne zunächst vergessen.

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