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06.09.2017

Negative Entwicklung der Immobilienpreise
in ländlichen Regionen

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf Immobilienpreise in Deutschland untersucht und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die bereits festzustellende Polarisierung der Immobilienpreise weiter verstärken wird.

Entwicklung der Immobilienpreise: Negativ-Trend auf dem Land

In den nächsten Jahren wird ein Abwärtstrend der ländlichen Immobilienpreise erwartet. Aber wieso? Die Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gehen davon aus, dass die Einwohnerzahl in Deutschland bis 2030 um
2,1 Millionen zurückgeht, was eine Abnahme von 2,6 % bedeutet. Dadurch wird die Nachfrage nach Immobilien in Zukunft sinken.

Laut den Berechnungen des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung wird der Marktwert für selbstgenutzte Eigentumswohnungen in einem Drittel aller deutschen Kreise und kreisfreien Städte um mehr als 25 % zurückgehen. Nur in etwas mehr als
50 Landkreisen wird der Wert um ein Viertel steigen. Für Ein- bis Zweifamilienhäuser sieht die Prognose zumindest etwas besser aus. Nur in einem Viertel der Kreise sagen die Forscher sinkende Immobilienpreise von über 25 % vorher.

Entwicklung der Immobilienpreise: Vor allem in Ostdeutschland starker Preisverfall

Der Preisverfall bei Ein- und Zweifamilienhäusern wird vor allem die ländlichen Regionen im Osten Deutschlands treffen. Von den rund 100 Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland, in denen ein Preisrückgang von über 25 % vorhergesagt wird, liegt ein signifikanter Anteil in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Die sinkenden Immobilienpreise sind jedoch kein genereller Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland. Vielmehr unterscheidet sich die Immobilienpreisentwicklung stark zwischen Ballungszentren und ländlichen Gebieten. Da der Osten Deutschlands in weiten Teilen ländlich geprägt ist, wird sich eine negative Entwicklung der Immobilienpreise im ländlichen Raum dort besonders stark bemerkbar machen.

Kein genereller Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland

Grund für diese Entwicklung der Immobilienpreise ist die Alterung der Gesellschaft und der Bevölkerungsrückgang vor allem in ländlichen Gebieten. Dieser zeigt sich im Osten der Republik besonders stark. Die fünf Landkreise mit dem stärksten Bevölkerungsrückgang liegen allesamt in den neuen Bundesländern, und Leipzig ist als einziger ostdeutscher Kreis unter den fünf Kreisen mit dem höchsten Bevölkerungszuwachs.

Negative Entwicklung der Immobilienpreise in ländlichen Regionen setzt sich fort

In den Medien ist häufig von einem extremen Anstieg der Immobilienpreise die Rede. Dieser Anstieg existiert auch tatsächlich, jedoch nur in den Metropolen des Landes. Dort sind die Immobilienpreise in den vergangenen zehn Jahren um bis zu 50 % gestiegen. Während für Ein- und Zweifamilienhäuser auch im direkten Umland der Großstädte ein Preisanstieg zu verzeichnen ist, existiert dieser für Eigentumswohnungen hauptsächlich direkt in den Ballungsgebieten und kaum in deren Umland.

Es droht eine Spaltung des Immobilienmarkts

Der Wohnungs- und Immobilienmarktbericht des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung warnte bereits im Herbst vergangenen Jahres vor einer starken Zweiteilung des deutschen Immobilienmarktes. Denn da selbstgenutzter Immobilienbesitz in den meisten privaten Haushalten den wichtigsten Vermögensbestandteil darstellt, bedeutet eine solche Spaltung des Marktes eine Zunahme der Vermögensungleichheit in der Bundesrepublik.

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