Gebrauchtwagenkauf: Gewährleistung

Verkauft ein gewerblicher Händler ein gebrauchtes Auto an eine Privatperson, so muss er im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungspflicht wenigstens ein Jahr lang für Mängel des Fahrzeugs haften, die bereits zum Verkaufszeitpunkt vorgelegen haben. Dies gilt auch, wenn der Verkaufsvertrag Klauseln wie ‘gekauft wie gesehen’ beinhaltet. Beim Gebrauchtwagenkauf ist es grundlegend wichtig, einen ehrlichen und kundenfreundlichen Händler auszuwählen.

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Gebrauchtwagenkauf mit Gewährleistung

Die Gewährleistung beim Gebrauchtwagenkauf bezieht sich auf Mängel, die bereits zum Verkaufszeitpunkt vorgelegen haben.Eine Verpflichtung zur Mängelbehebung besteht für den Gebrauchtwagenhändler immer dann, wenn der Zustand des verkauften Autos nicht demjenigen entspricht, welcher vertraglich formuliert wurde, bzw. der Gebrauchtwagen sich aufgrund seiner Beschaffenheit zum Verkaufszeitpunkt nicht in dem Rahmen zur Verwendung eignet, der als üblich vorausgesetzt werden kann (nach § 434 BGB). Sofern keine Verkürzung der Gewährleistung beim Gebrauchtwagenkauf vom Händler vereinbart wird, gilt diese für einen Zeitraum von zwei Jahren. Nach sechs Monaten kehrt sich die Beweispflicht um: Nunmehr muss nicht mehr der Verkäufer beweisen, dass ein Mangel zum Zeitpunkt des Verkaufs noch nicht bestanden hat. Vielmehr hat der Käufer nun zu beweisen, dass der Mangel bereits zum Verkaufszeitpunkt bestanden hat.

Privatpersonen, die ihr Auto verkaufen, können mit dem Käufer den sog. Gewährleistungsausschluss vereinbaren. Dieser befreit sie von der gesetzlich geregelten Sachmängelhaftung, da von ihnen nicht das erforderliche Fachwissen erwartet werden kann. Falls sie aber vorsätzlich erhebliche Mängel verschweigen, können sie dennoch zur Verantwortung gezogen werden. Unabhängig davon, ob man seinen Gebrauchtwagen bei einem gewerblichen Händler oder einer Privatperson kauft, schafft ein Gutachten durch einen unabhängigen Experten Klarheit über den Zustand des Autos. Ein Gebrauchtwagen-Zertifikat des TÜV oder einer anderen kompetenten Institution kann außerdem als rechtliche Grundlage im Schadensfall fungieren.

Um sicher zu sein, dass der Händler beim Gebrauchtwagenverkauf tatsächlich zur Sachmängelhaftung bzw. Gewährleistung verpflichtet ist, sollte man kontrollieren, ob er in den Fahrzeugpapieren als Halter eingetragen ist.

Kostenlose Reparatur im Rahmen der Gewährleistung bei Gebrauchtfahrzeugen

Tritt innerhalb des bis zu zweijährigen Gewährleistungszeitraums ein Mangel am Gebrauchtwagen auf, ist der Verkäufer zur Behebung desselben verpflichtet. Es ist allerdings nicht immer leicht, eindeutig zwischen Mängeln und Verschleißerscheinungen zu unterscheiden. In vielen Fällen kann nur ein Sachverständiger entscheiden, ob es sich bei einem Defekt um einen Mangel im Sinne des Gesetzes oder eine Folge der alltäglichen Nutzung handelt. Im Falle eines vorliegenden Mangels ist die Reparatur für den Käufer kostenlos, wobei er diese zunächst dem Verkäufer übertragen muss. Es sei denn, der Gebrauchtwagenhändler gibt sein Einverständnis dazu, dass eine andere Werkstatt die Reparatur durchführt. Wenn zumindest der zweite Reparaturversuch beim Verkäufer erfolgt, kann der Käufer im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung beim Gebrauchtwagenkauf den vollen Kaufpreis zurückerhalten.

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