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Nebenberuflich selbstständig machen: So gelingt der Start in die Selbstständigkeit

Bei einer Existenzgründung, kann man sich zunächst auch nebenberuflich selbstständig machen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, muss nicht direkt in die Vollen gehen. Wer auf der sicheren Seite bleiben will, kann sich zunächst nebenberuflich selbstständig machen, um sein Geschäftsmodell im Vorfeld zu testen. Wer sich zunächst nebenberuflich selbstständig machen will, handelt grundsätzlich richtig und kann dadurch viele Vorteile genießen, z. B. die finanzielle Sicherheit durch den Hauptberuf. Eine nebenberufliche Existenzgründung kann für den einen oder anderen aber auch Nachteile mit sich bringen. Wer sich neben seinem Hauptberuf selbstständig machen will, kann dies jederzeit tun, sollte jedoch einige Punkte beachten. Hier haben wir Wissenswertes zum Aufbau einer nebenberuflichen Existenz sowie deren Vor- und Nachteile auf einen Blick zusammengefasst.

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Das muss man beachten, wenn man sich nebenberuflich selbstständig machen will

Wer sich nebenberuflich selbstständig machen will, muss einiges bedenken. Zunächst einmal muss auch die nebenberufliche Selbstständigkeit angemeldet werden. In diesem Fall ist es aber wichtig, dass auch der Arbeitgeber, bei dem man hauptberuflich beschäftigt ist, über diesen Schritt informiert wird. Im Grunde gelten hierfür die Regelungen im jeweiligen Arbeitsvertrag, dort ist nämlich in der Regel vermerkt, dass der Arbeitgeber über eine Nebentätigkeit des Arbeitnehmers informiert werden muss. Viele Arbeitgeber wollen die Nebentätigkeit ihrer Angestellten erst genehmigen. Dies hat den Hintergrund, dass man seinem Arbeitgeber als nebenberuflich Selbstständiger keine Konkurrenz machen soll. Darüber hinaus dürfen Arbeitnehmer durch die Nebentätigkeit ihre Pflichten im Hauptberuf nicht vernachlässigen. Werden die beiden letzten Kriterien erfüllt, dürfte der Arbeitgeber normalerweise kein Problem mit dem Nebenberuf seines Arbeitnehmers haben.

Des Weiteren sollte man sich auch über das Thema Steuern informieren, bevor man sich nebenberuflich selbstständig macht. Es kann sein, dass man zu weiteren Steuerabgaben verpflichtet ist (z. B. Vor-/Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, etc.). Wie es sich im individuellen Fall verhält, kann man am besten mithilfe eines Steuerberaters herausfinden. Sehr hilfreich kann dabei z. B. die individuelle Existenzgründerberatung bei einem Steuerberater sein, wo lohnenswerte Möglichkeiten aufgezeigt und offene Fragen beantwortet werden können. Des Weiteren kann man dabei auch erfahren, ob man mit seiner nebenberuflichen Tätigkeit unter die Kleinunternehmerregelung fällt. Wichtig: Diese Regelung ist nicht identisch mit der nebenberuflichen Selbstständigkeit. Bei der Beantwortung der Frage nach der optimalen Unternehmensform kann neben dem Steuerberater auch ein Rechtsanwalt behilflich sein.

Wissenswert: Auch Arbeitslose können sich nebenberuflich selbstständig machen. Dabei bleiben bis zu 165 € des Monatseinkommens anrechnungsfrei. Die Nebentätigkeit muss jedoch unverzüglich dem Arbeitsamt gemeldet werden.

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Vor- und Nachteile einer nebenberuflichen Selbstständigkeit

In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, sich nebenberuflich selbstständig zu machen. Eine nebenberufliche Selbstständigkeit bietet gleichermaßen Vor- und Nachteile, die man unbedingt kennen sollte. Diese können aber auch ganz individuell sein. Wer sich dafür entscheidet, sollte sich den Schritt gut überlegen, damit weder der Hauptberuf noch das Privatleben leiden. Nachfolgend sind die wichtigsten Vor- und Nachteile aufgelistet, die auf nahezu jeden nebenberuflich Selbstständigen zutreffen werden und deshalb bedacht werden müssen.

Vorteile

  • Potenzial der Geschäftsidee für die hauptberufliche Selbstständigkeit kann getestet werden, bevor man die hauptberufliche Selbstständigkeit wagt.
  • Finanzielle Absicherung durch die hauptberufliche Tätigkeit
  • Erhöhung des Arbeitseinkommens durch zusätzliche Einnahmen aus der nebenberuflichen Tätigkeit
  • Weiterhin versichert über den Arbeitgeber (die Krankenkasse muss dennoch informiert werden)
  • Bei drohender Arbeitslosigkeit kann eine nebenberufliche Selbstständigkeit in eine hauptberufliche überführt werden.
  • Ggf. kann man sich mehr Zeit bei der Produktentwicklung lassen, da das Einkommen bereits durch den Hauptberuf gesichert ist.

Nachteile

  • Doppelbelastung: Es bleibt weniger Zeit für Familie und Freizeit
  • Geringe Flexibilität: Da man nicht zu 100 % in den Nebenberuf eingebunden ist, kann auf evtl. Kundenwünsche gar nicht oder nicht zeitnah reagiert werden.
  • Wer scheitert, kann trotzdem Schulden haben, die abbezahlt werden müssen.

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