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Fördermittel bei Existenzgründung

Auch bei bestehender Selbstständigkeit

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So unterstützt auch das Arbeitsamt eine Existenzgründung

Auch das Arbeitsamt kann bei der Existenzgründung unterstützend sein. Arbeitslosigkeit ist für die meisten Menschen sehr unangenehm, weshalb sich viele tatkräftig um einen neuen Job bemühen. Nur wenige nehmen jedoch auch die Möglichkeit wahr, sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig zu machen. Die gute Nachricht ist, dass das Arbeitsamt bei einer Existenzgründung finanziell unterstützend wirken kann: Arbeitslose können einen Gründungszuschuss bzw. ein Einstiegsgeld beantragen, sofern sie sich bei der Arbeitsagentur vor der Existenzgründung melden. Die Bewilligung dieser Gelder liegt jedoch stets im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters, weshalb eine gründliche Vorbereitung auf das Gespräch mit ebendiesem unabdingbar ist. Wer also die Agentur für Arbeit hinsichtlich einer Existenzgründung aufsuchen will, sollte sich vorab an einen Steuerberater oder z. B. an die IHK wenden.

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Diese Möglichkeiten gibt es beim Arbeitsamt zur Förderung einer Existenzgründung

Das Arbeitsamt unterscheidet im Hinblick auf die Existenzgründung zunächst zwischen zwei Zuschussmöglichkeiten. Bei beiden ist es entscheidend, ob der Gründer einen Anspruch auf das Arbeitslosengeld hat. Besteht ein Anspruch auf das Arbeitslosengeld I, kann der sogenannte Gründungszuschuss beantragt werden; wer hingegen Empfänger von Arbeitslosengeld II (Hartz 4) ist, kann sich wiederum das sogenannte Einstiegsgeld sichern. In beiden Fällen gilt, dass auf diese Leistungen seit Ende 2011 kein Rechtsanspruch mehr besteht und die Bewilligung im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters liegt. Daher ist es immer von Vorteil, sich vorab bei einem Steuerberater oder einer anderen unabhängigen Beratungsstelle für Existenzgründer zu seinem Vorhaben zu informieren und erst mit guten Argumenten in der Hand zum Arbeitsamt zu gehen.

Gründungszuschuss beantragen – das muss beachtet werden

Grundsätzlich gilt, dass jeder, der arbeitslos ist und sich selbstständig machen will, den Gründungszuschuss vom Arbeitsamt beantragen kann. Wichtig dabei ist jedoch, dass man Anspruch auf das ALG I hat, welcher noch für mindestens 150 Tage gilt, und nachweisen kann, dass das Geschäftsvorhaben tragfähig ist. Dieser Nachweis ist durch einen kompletten Businessplan sowie die Bestätigung eines Fachkundigen zu erbringen, bei dem es sich um einen entsprechenden Mitarbeiter der IHK oder der Handelskammer, aber auch um einen Steuerberater handeln kann.

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Beim Gründungszuschuss beträgt die maximale Förderungsdauer 15 Monate. Insgesamt werden zwei Förderphasen unterschieden – die Haupt- und die Nachförderung. Während der Hauptförderungsphase zahlt das Arbeitsamt bei einer Existenzgründung sechs Monate lang das dem Gründer zustehende Arbeitslosengeld (ALG I) zuzüglich eines Zuschusses von 300 Euro. Wer auch nach Ablauf dieser Zeit gefördert werden will, muss einen Antrag auf die Nachförderung stellen. Wird diese bewilligt, erhalten Gründer allerdings lediglich den Zuschuss von 300 Euro (kein ALG I mehr). Die Nachförderung wird dabei neun Monate lang gezahlt.

Wichtig: Der Antrag auf den Gründungszuschuss muss unbedingt schon vor der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit gestellt und bewilligt werden. Es kann jedoch passieren, dass der Berater der Agentur für Arbeit schon im Vorfeld signalisiert, dass der Antrag nicht bewilligt wird oder gar versucht, die Selbstständigkeit dem Antragsteller auszureden. Bloß nicht darauf hören oder sich entmutigen lassen! Die Arbeitsagentur muss begründen können, warum ein Antrag abgelehnt wurde. Wer sich hingegen erst z. B. von einem Steuerberater beraten lässt und gut vorbereitet zur Arbeitsagentur geht, hat mehr Trümpfe in der Hand, die er bereits beim Gespräch ausspielen kann.

Auch Hartz-4-Empfänger können den Schritt in die Selbstständigkeit wagen

Empfänger von ALG II haben ebenfalls Anspruch auf eine Förderung, denn auch wer das sogenannte Hartz 4 bezieht, kann sich selbstständig machen. Das Jobcenter des Arbeitsamtes kann bei einer Existenzgründung zusätzlich zum ALG II das Einstiegsgeld nach § 16b SGB II bewilligen. Auch in diesem Fall gibt es keinen Rechtsanspruch auf die Förderung. Wer jedoch gut vorbereitet zum Jobcenter geht und sich von einem Fachkundigen die Erfolgsaussichten seiner Geschäftsidee bestätigen lässt, hat grundsätzlich gute Karten. Das Einstiegsgeld kann sogar für eine Dauer von bis zu zwei Jahren bewilligt und gezahlt werden. Auch in dieser Situation sollten sich Gründungswillige unbedingt fachmännisch beraten lassen.

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