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GmbH-Gründung: Was Existenzgründer wissen müssen

Die GmbH-Gründung erfordert ein hohes Mindestkapital. Das Thema Existenzgründung ist in der heutigen Zeit nichts ungewöhnliches mehr – immer mehr Menschen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit, z. B. weil die Internetbranche neue und interessante Möglichkeiten der Existenzgründung bietet. Auf dem Weg in die Selbstständigkeit muss jedoch auch die Frage nach der Rechtsform des Unternehmens geklärt werden. Wer sich dann für eine GmbH-Gründung entscheidet, profitiert von den vielen Vorteilen dieser Rechtsform: So haften die Gesellschafter nur in Höhe ihrer Einlagen. Allerdings ist die Gründung einer GmbH nicht ganz einfach, denn sie ist an einige Bedingungen geknüpft. Welche das sind und wie man eine GmbH-Gründung meistert, haben wir hier zusammengefasst.

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Das ist für die Gründung einer GmbH erforderlich

Eine GmbH ist die Kurzform für Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gerade aus diesem Grund stellt eine GmbH für viele Gründer eine attraktive Unternehmensform dar. Beschränkte Haftung bedeutet, dass alle Gesellschafter nur in Höhe ihrer jeweiligen Einlagen haften, nicht aber mit Privatvermögen. Die Haftung ist also auf das Firmenvermögen begrenzt. Die Gründung der GmbH kann dabei mit nur einem Gesellschafter erfolgen, es können aber natürlich auch mehrere Gesellschafter sein. Dabei können sowohl natürliche als auch juristische Personen (z. B. eine GbR) an einer GmbH-Gründung beteiligt sein.


Um eine GmbH gründen zu können, schreibt das Gesetz das Vorhandensein eines Mindestkapitals von 25.000 Euro vor. Allerdings gibt es hier eine Option: Bei einer Bareinlage müssen bei Gründung mindestens 12.500 Euro auf das Konto der Gesellschaft eingezahlt werden. Wichtig: Jedoch haften auch in diesem Fall alle Gesellschafter bis zur Höhe der vollen Einlage, die 25.000 Euro beträgt. Das restliche Kapital kann dabei z. B. innerhalb eines vorgegebenen, im Gesellschaftsvertrag geregelten Zeitrahmens auf das Gesellschaftskonto eingezahlt werden.

Formales: Was für eine GmbH-Gründung wichtig ist

Beim Firmennamen einer GmbH gibt es keine besonders strengen Vorschriften: Er kann z. B. aus den Namen der Gesellschafter, Buchstabenkombinationen bestehen oder ein Fantasiename sein. Aber: Der Zusatz GmbH bzw. Gesellschaft mit beschränkter Haftung muss immer dabeistehen. Eine GmbH kann einen oder mehrere Geschäftsführer haben. Diese müssen, neben anderen wichtigen Dokumenten, in einem sogenannten Gründungsprotokoll festgehalten werden. Darüber hinaus werden in einem Geschäftsführervertrag Rechte und Pflichten des bzw. der Geschäftsführer festgehalten.

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Einer der wichtigsten Schritte bei der GmbH-Gründung ist das Aufsetzen eines Gesellschaftsvertrags. Dieser ist für die Gründung unabdingbar und muss in schriftlicher Form sowie notariell beglaubigt vorliegen. Er enthält u. a. den Gegenstand des Unternehmens und den Betrag des Stammkapitals. Übrigens: Beschlüsse der Gesellschafter werden anhand von Stimmrechten auf Basis ihrer jeweiligen Geschäftsanteile getroffen. Tipp: Wer das Kapital nicht aufbringen kann oder möchte, könnte z. B. eine UG-Gründung in Betracht ziehen.

In drei Schritten zur GmbH-Gründung

Der geschäftliche Zweck einer GmbH ist der Betrieb einer Handelsgesellschaft, weshalb für die Gründung der Eintrag in das Handelsregister maßgeblich ist. Doch bis man diese eintragen lassen kann, muss zunächst ein Gesellschaftsvertrag aufgesetzt werden. Schon dessen Entwurf ist der erste Schritt zur GmbH-Gründung, denn damit entsteht eine sogenannte Vorgründungsgesellschaft. Hier ist jedoch besondere Vorsicht geboten, wenn man bereits in dieser Phase nach außen hin Geschäfte tätigt – man ist nämlich noch uneingeschränkt haftbar. Im zweiten Schritt entsteht mit der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrags eine sogenannte Vor-GmbH, die auch als GmbH in Gründung (i. G.) bezeichnet wird. Dieser Abschnitt der GmbH-Gründung sollte möglichst schnell via Eintrag in das Handelsregister beendet werden. Der Grund dafür liegt darin, dass in dieser Zeit nur solche Geschäfte getätigt werden dürfen, die zur endgültigen Gründung der GmbH notwendig sind. Als letzter Schritt zählt der Eintrag in das Handelsregister, mit dem die GmbH-Gründung offiziell wird. Wichtig: Sowohl vor als auch während der Gründung sollte man nicht nur einen Steuerberater, sondern auch einen Anwalt zurate ziehen.

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