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Vier Geschäftsideen, um ohne Eigenkapital als Existenzgründer durchzustarten

Geschäftsideen ohne Eigenkapital: Wir stellen vier Möglichkeiten vor. In aller Regel ist für eine Existenzgründung Startkapital notwendig. Oftmals ist dies die größte Hürde, die Gründer meistern müssen – insbesondere diejenigen, die sich mit einer bereits vorhandenen Geschäftsidee selbstständig machen wollen. Wer jedoch noch auf der Suche nach der perfekten Idee ist, kann sich unter Umständen auch ohne Eigenkapital selbstständig machen. Wer nach Geschäftsideen ohne Eigenkapital sucht, muss wissen, dass in diesem Fall das eigene Know-how und Können das eigentliche Kapital darstellen. Natürlich kann man sich bei fehlendem Eigenkapital dennoch selbstständig machen, indem man sein Unternehmen durch Fremdkapital finanzieren lässt. Doch es geht auch anders: Wir stellen hier vier Geschäftsideen vor, mit denen eine Existenzgründung auch ohne Startkapital möglich ist.

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Eine Geschäftsidee ohne Eigenkapital: Als Berater starten

Wer sich als Berater selbstständig machen will, braucht kein Eigenkapital. Viel relevanter bei dieser Art der Selbstständigkeit ist das eigene Wissen und die vorhandene Erfahrung auf einem bestimmten Gebiet oder in einer konkreten Branche. Diese Geschäftsidee ist folglich insbesondere für diejenigen geeignet, die mehrere Jahre lang in ihrem Beruf gearbeitet haben und nun ihr Wissen an andere weitergeben wollen. Berater können aus vielerlei Branchen kommen: Es gibt zum Beispiel Unternehmensberater, Anlageberater, Finanz- und Ernährungsberater.

Auch als Yoga-Lehrer oder Fitness-Trainer lässt sich eine selbstständige Tätigkeit beginnen, wenn man über die erforderlichen Kenntnisse und Scheine verfügt. Hierbei wird man zwar nicht direkt als Berater engagiert, allerdings geht die Tätigkeit dennoch mit beratenden Aufgaben einher, wenn man etwa als Fitness-Trainer bestimmte Übungen und Trainingsabläufe empfiehlt, damit sein Kunde dadurch Ziele wie z. B. Fettabbau oder Muskelaufbau erreicht.

Eine weitere Möglichkeit bietet das sogenannte Coaching. Als Coach kann man sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren und z. B. als

  • Karriereberater,
  • Businesscoach,
  • Farb- und Stilcoach
  • oder auch als sogenannter Lifecoach, der sich um die Persönlichkeitsentwicklung seiner Kunden kümmert, auftreten.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Berufsbezeichnnung Coach in Deutschland nicht geschützt ist. Das bedeutet, dass sich theoretisch jeder als Coach bezeichnen und mit Coaching seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Um damit aber wirklich erfolgreich zu sein, sind oft vorhandene Ausbildungs- bzw. Weiterbildungszertifikate von großem Vorteil. Tipp: Wer gut zwischen mehreren Menschen vermitteln kann, kann sich auch als Mediator versuchen. Zwar sollte man auch als Mediator eine kostenpflichtige, qualifizierte Ausbildung durchlaufen haben, wer sich aber z. B. aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen will, kann gegebenenfalls die Ausbildungskosten vom Arbeitsamt bezuschussen lassen.

Auch Franchising gehört zu Geschäftsideen ohne Eigenkapital

Als Franchisenehmer muss man sich um eine funktionierende Geschäftsidee keine Gedanken machen: Beim Franchising übernimmt man ein bereits erprobtes, erfolgreiches Konzept und wird damit sein eigener Chef. Auch in puncto Finanzierung, Standortwahl und Unternehmensführung greift der Franchisegeber dem Gründer unter die Arme.

Branchenexpertise ist in der Regel nicht nötig, was Franchising auch für Quereinsteiger und Existenzgründer ohne besondere Kenntnisse und Fähigkeiten so attraktiv macht. Hier tut sich allerdings auch ein kleiner Minuspunkt dieser Geschäftsidee auf: Man ist verpflichtet, sich an die Vorgaben des Franchisegebers zu halten, wodurch die unternehmerische Freiheit der Gründers eingeschränkt wird. Auch wichtig: Franchisenehmer müssen eine Lizenzgebühr an den Franchisegeber zahlen, was unbedingt bedacht werden muss, wenn man bei der Suche nach passenden Geschäftsideen ohne Eigenkapital das Franchising favorisiert. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt alle dazugehörigen Verträge von einem erfahrenen Rechtsanwalt prüfen.

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Als Händler kann man ebenfalls ohne großes Startkapital loslegen

Geschäftsideen ohne Eigenkapital? Auch die gibt es! Der Onlinehandel boomt und immer mehr Onlineshops gehen an den Start. Wer seine unternehmenrische Zukunft im Handel sieht, sollte zukunftsorientiert denken und sich für den Onlinehandel entscheiden. Dabei müssen Gründer nicht direkt mit einer eigenen Website starten und sich mühselig ist das gewählte Warenwirtschaftssystem einarbeiten. Diese Variante erfordert immer Eigenkapital, denn die zu vermarktenden Waren müssen zunächst beschafft werden. Eine Alternative hierzu bietet der sogenannte Kommissionsverkauf: Man erhält kostenlos Ware von einem Händler oder einem Produzenten mit dem Ziel, diese zu verkaufen, und tritt dabei als Kommissionär auf. Wird die Ware verkauft, muss der Kommissionär an den Händler einen vereinbarten Preis zahlen – der Verkaufspreis sollte daher logischerweise über dem vereinbarten Preis liegen, damit man selbst auch Gewinn am Verkauf machen kann.

Der Vorteil für den Gründer ist hierbei, dass man selbst nicht in Vorkasse gehen muss, indem man Waren einkauft. Hat man Pech, wird man die eingekauften Waren gar nicht los und bleibt folglich auf den Kosten sitzen. Die Kommission bietet an dieser Stelle eine entscheidende Stärke: Wird die Ware innerhalb vereinbarter Zeit nicht verkauft, geht sie wieder zurück an den Händler. Wer diesen Weg für einen beruflichen Neustart wählen will, kann am einfachsten mit Partnerprogrammen bereits etablierter Verkaufsportale im Internet starten.

Nicht nur für junge Menschen interessant: Durchstarten als Blogger

Eine der modernsten Geschäftsideen, die ohne Eigenkapital funktioniert, ist die Existenzgründung als Blogger. Hierfür benötigt man ledigich einen Internetanschluss und ein gewisses Maß an Schreibtalent und schon kann es losgehen. Einen Blog können grundsätzlich alle computer- und internetaffine Personen betreiben und auch der Themenwahl sind keine Grenzen gesetzt. Wer seine Seite geschickt aufbaut und sich z. B. über soziale Medien zusätzlich eine aktive Community schafft, kann z. B. die Aufmerksamkeit bekannter Unternehmen auf sich ziehen und von eventuellen Kooperationsmöglichkeiten profitieren. Solche Kooperationen sind z. B. insbesondere bei Reisebloggern beliebt.

Auch eigene Produkte lassen sich über einen Blog vermarkten und direkt verkaufen. Dazu gehören beispielsweise E-Books, eigens hergestellte Produkte wie z. B. Taschen oder Kinderspielzeug sowie Videokurse bzw. Webinare. Des Weiteren existieren zahlreiche Partnerprogramme für Blogger, mit denen sich ebenfalls Geld verdienen lässt – eine weitere Geschäftsidee, die ganz ohne Eigenkapital auskommt. Diese Programme funktionieren in der Regel so, dass man bestimmte Produkte in seinem Blog bewirbt bzw. empfiehlt und dafür eine Provision erhält. Wichtig: Auf die Provision hat man in der Regel erst dann Anspruch, wenn tatsächlich ein Kaufvertrag zustande kommt.

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