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Mit Venture-Capital zum Erfolg: Das müssen Existenzgründer wissen!

Venture-Capital kann enorm zum Unternehmenserfolg beitragen. Als Venture-Capital wird eine Form der Unternehmensfinanzierung bezeichnet, bei der die Investition mit einem hohen Verlustrisiko einhergeht. Die Venture-Capital-Definition besagt also, dass der Investor (Venture-Capitalist) mit dieser Finanzierungsform ein potenzielles Risiko eingeht, denn er unterstützt ein, meist junges, Unternehmen mit dem Wissen, dass dieses auch scheitern kann. Deshalb wird Venture-Capital (VC) in Deutschland auch als Wagniskapital oder Risikokapital bezeichnet. Es ist z. B. eine der bekanntesten Formen der Start-up-Finanzierung: So wird jungen Existenzgründern mit viel versprechenden Ideen finanziell in kurzer Zeit unter die Arme gegriffen; das Warten auf die Genehmigung von Krediten sowie deren Tilgung fallen damit weg. Doch so viele Vorteile das Venture-Capital auch bietet, die Nachteile sollten Gründer ebenfalls nicht außer Acht lassen.

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Sollte man kennen: Vor- und Nachteile des Venture-Capitals

Venture-Capital bietet nicht nur aus der Sicht der Existenzgründer Vorteile, sondern natürlich auch Vorzüge für die Investoren. Zwar gehen letztere ein gewisses Risiko mit der Investition ein, allerdings ergreifen sie dadurch auch die Chance, das eingesetzte Kapital zu maximieren, was wiederum auch das Ziel von Venture-Capital ist. Existenzgründer beispielsweise profitieren aber nicht nur von den finanziellen Aspekten: Denn die Venture-Capital-Geber bieten oft zusätzliche Unterstützung in puncto Management, Logistik oder Kontakte und stellen damit einen sehr wichtigen Partner dar. Hier besteht allerdings auch ein gewisses Konfliktpotenzial, denn die Gründer müssen bereit sein, einen Teil der Kontroll- und der Mitwirkungsrechte an den Venture-Capitalisten abzugeben.

Erst nach einigen Jahren (etwa nach zwei bis acht) gewinnen auf diese Weise unterstützte Unternehmen ihre Eigenständigkeit jedoch idealerweise zurück, indem sie z. B. die Anteile der Venture-Capitalisten zurückkaufen. Letztere erhalten dadurch ihren Einsatz zurück inklusive des Gewinns. Existenzgründer, für die eine Finanzierung über Venture-Capital infragekommt, sollten sich umfassend über diese Finanzierungsmöglichkeit informieren und insbesondere bei Abschluss von Verträgen stets einen Rechtsanwalt oder einen Steuerberater des Vertrauens konsultieren.

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Venture-Capital und Phasen der Unternehmensentwicklung

Für die Unternehmensentwicklung werden verschiedene Phasen definiert, die auch im Falle des Venture-Capitals als sogenannte Stages bezeichnet werden. Die Investition muss dabei nicht zwingend in der ersten Entwicklungsphase eingebracht werden, sondern kann auch zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Die erste Phase ist die sogenannte Seed-Stage – diese dient in erster Linie der Erforschung, Entwicklung und der ersten Umsetzung einer Geschäftsidee. Die entsprechend bezeichnete Seed-Finanzierung ist die wagnisreichste Stufe des Venture-Capitals. Hat ein Unternehmen diese Stufe schon durchlaufen und befindet sich in der sogenannten Early-Stage, ist die Produktentwicklung bereits weitgehend abgeschlossen. Investieren Venture-Capitalisten in dieser Phase in ein wachsendes Unternehmen, wird das Kapital in der Regel z. B. für Marketingaktivitäten oder für den Aufbau von Produktionskapazitäten aufgewendet. Für den Venture-Capital-Geber besteht jedoch auch hier ein gewisses Risiko, da der Erfolg auch in dieser Entwicklungsphase nur schwer einzuschätzen ist.

Die Finanzierungsphasen beim Venture-Capital.Die Finanzierungsphasen beim Venture-Capital und mit welchen Risiken sie für Kapitalgeber verbunden sind.  

Die dritte Phase nennt sich Later-Stage und wird auch als Expansion oder die Wachstumsphase bezeichnet. In dieser Entwicklungsstufe ist das Unternehmen marktreif und erzielt Umsätze. Aufgrund des Erfolgs wird jedoch weiteres Kapital benötigt, um beispielsweise Produktions- oder Vertriebskapazitäten auszubauen. Venture-Capitalisten, die jetzt investieren, gehen ein vergleichsweise geringeres Risiko ein. Hat das unterstützte Unternehmen Erfolg, wird nach etwa zwei bis acht Jahren der Austritt angestrebt, der sogenannte Exit. Dabei zieht sich der Venture-Capital-Geber aus dem Unternehmen zurück, indem er seine Anteile veräußert. Dies kann geschehen, indem er diese dem Unternehmenseigner zum Rückkauf anbietet, er kann sie aber auch an der Börse oder an andere Risikokapitalgesellschaften (Venture-Capital-Gesellschaften) veräußern. Insbesondere im Hinblick auf den Exit sollten Gründer alle Vor- und Nachteile des Venture-Capitals abwägen und fachmännischen Rat einholen.

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