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Elektroniker-Ausbildung – Das sollten Sie wissen

Sie interessieren sich für eine Elektroniker-Ausbildung? Wer technikbegeistert ist, gute Leistungen in Mathematik, Physik und Informatik vorweisen kann und bestenfalls einen Realschulabschluss hat, für den ist die Ausbildung zum Elektroniker wahrscheinlich genau das Richtige. Wir erklären, wie die Ausbildung aufgebaut ist, welche Verdienstmöglichkeiten man als Elektriker hat und wie sich die vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten strukturieren.

Der erste Schritt vor der Elektroniker-Ausbildung: Einen Schwerpunkt wählen

Die Elektroniker-Ausbildung gibt es sowohl im handwerklichen als auch industriellen Bereich. Die Ausbildungen zum Elektroniker sind als Monoberufe strukturiert. Das bedeutet, dass man sich bereits vor Beginn der Ausbildung für eines der zahlreichen Fachgebiete entscheidet. Denn bereits ab dem zweiten Jahr der Ausbildung werden spezifisch auf den Schwerpunkt angepasste Informationen vermittelt. Der Beruf des Elektronikers teilt sich außerdem noch einmal auf in den handwerklichen und den industriellen Bereich. Manche Spezialisierungen sind in beiden Bereichen realisierbar, andere klar auf einen der beiden bezogen. Die Schwerpunkte im Elektrikerberuf teilen sich wie folgt auf:

Elektroniker im handwerklichen Bereich:

  • Automatisierungstechnik
  • Elektroinstallateure
  • Energie- und Gebäudetechnik
  • Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Informations- und Systemtechnik
  • Geräte und Systeme
  • Bürotechnik

Elektroniker im industriellen Bereich:

  • Automatisierungstechnik
  • Geräte und Systeme
  • Betriebstechnik
  • Maschinen- und Antriebstechnik
  • Luftfahrttechnik
  • Gebäude- und Infrastruktursysteme

Je nach Schwerpunkt besteht der Alltag eines Elektronikers daraus, Anlagen und Geräte zu montieren, zu installieren, zu warten oder zu reparieren. Außerdem kümmern sie sich darum, Stromversorgungen in Gebäuden einzurichten, IT-Systeme zu installieren und vieles mehr. Gemessen an den jährlich neu anfangenden Auszubildenden ist die Spezialisierung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik am meisten verbreitet.

Voraussetzungen und Ablauf der Elektroniker-Ausbildung

Bei der Ausbildung zum Elektroniker handelt es sich um eine klassische duale Ausbildung. Sie gliedert sich auf in den theoretischen Teil in der Berufsschule und den praktischen Teil, der im Ausbildungsbetrieb durchlaufen wird. Es gelten keine grundsätzlichen schulischen Voraussetzungen für den Ausbildungsberuf. Die meisten Auszubildenden, die jährlich eine neue Lehre antreten, haben jedoch einen Realschulabschluss. Doch auch mit einem Hauptschulabschluss hat man noch gute Chancen: Bewerber mit diesem Bildungsgrad machen etwa 15% der jährlich anfangenden Elektroniker-Auszubildenden aus. Um für den Job geeignet zu sein, sollten Bewerber über ein gutes technisches Verständnis verfügen und neben soliden Fähigkeiten in Mathematik und Physik außerdem auch kommunikationsfreudig sein. Denn die Elektroniker-Tätigkeit besteht zu einem großen Teil auch aus Absprachen mit Kunden, Bauleitern oder anderen Handwerkern.

Wichtig:
Weiterhin sollte man keine Angst vor Höhe oder engen Räumen haben, da die Arbeit eines Elektrikers häufig an ungewöhnlichen Orten durchgeführt werden muss.

Für welchen Schwerpunkt man sich auch entscheidet – die Ausbildung zum Elektroniker dauert immer dreieinhalb Jahre. Dabei ist das erste Lehrjahr noch bei allen Fachgebieten identisch. Man lernt zunächst die betriebliche sowie technische Kommunikation und wird an die Planung und Organisation der Arbeit herangeführt. Außerdem wird das Bewerten von Arbeitsergebnissen sowie das Prüfen von Schutzmaßnahmen vermittelt. Ab dem zweiten Lehrjahr beginnt dann die Spezialisierung auf das gewählte Fachgebiet: Die vermittelten Inhalte unterscheiden sich dann zum Teil stark.

Arbeitszeiten und Vergütung während der Ausbildung zum Elektroniker

Die Elektriker-Ausbildung findet in Vollzeit statt. Wie auch in den meisten anderen Ausbildungsberufen, arbeitet man während der Ausbildung zum Elektroniker ganz normal in Vollzeit, also ca. 37 bis 40 Stunden die Woche. Zu diesen zählt auch die Zeit des schulischen Teils in der Berufsschule. Die genauen Arbeitszeiten sind jedoch sehr unterschiedlich und variieren auch von Betrieb zu Betrieb. Es kann durchaus vorkommen, dass man auch Nacht- oder Wochenendschichten einlegen muss. Häufig gibt es an den Wochenenden auch einen sogenannten Elektriker-Notdienst. Ist dies im betreffenden Betrieb der Fall, muss man regelmäßig über die Wochenenden Bereitschaftsdienst machen und währenddessen jederzeit auf Abruf verfügbar sein.

Die Vergütung während der Elektroniker-Ausbildung hängt ebenfalls von der Spezialisierung ab. Man kann sich jedoch an den folgenden Durchschnittswerten orientieren:

  • Ausbildungsjahr: 755 € brutto/monatlich
  • Ausbildungsjahr: 805 € brutto/monatlich
  • Ausbildungsjahr: 875 € brutto/monatlich
  • Ausbildungsjahr: 930 € brutto/monatlich

Da diese Werte allerdings nur grobe Anhaltspunkte sind und sich der Verdienst während der Ausbildung sehr stark unterscheidet, haben wir hier weitere Informationen zum Gehalt während der Elektroniker-Ausbildung ausführlich zusammengestellt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Elektroniker im Kfz-Gewerbe durchschnittlich am wenigsten verdienen, während das Gehalt für Elektroniker in der Metall- und Elektroindustrie meist am höchsten ist.

Die Vor- und Nachteile einer Elektroniker-Ausbildung im Überblick

Bei der Berufswahl kann es als gute Entscheidungshilfe dienen, die Vor- und Nachteile der Tätigkeit sowie der Ausbildung gegenüberzustellen und abzuwägen. Damit Sie besser entscheiden können, ob die Ausbildung zum Elektroniker in Frage kommt oder nicht, listen wir einige dieser Vor- und Nachteile auf. Dabei ist aber natürlich zu berücksichtigen, dass die aufgelisteten Punkte sehr subjektiv sind. Einige Punkte können daher sowohl auf der positiven als auch auf der negativen Seite verbucht werden.

Vorteile:

  • vielfältige Optionen durch zahlreiche unterschiedliche Spezialisierungsmöglichkeiten
  • täglich verschiedene Aufgaben, wodurch es nie eintönig wird
  • viel Kontakt zu Menschen
  • Vielseitigkeit durch viele Dienstreisen o. Ä.
  • sehr gute Chancen auf dem Jobmarkt, da ein großer Mangel an Elektronikern besteht (auch der Wechsel eines Fachgebiets ist häufig durch Weiterbildungen möglich)

Nachteile:

  • beanspruchende Arbeitszeiten (Schichtdienste, auch Nacht- und Wochenendienste möglich)
  • schwerer mit dem Familienleben vereinbar durch viele Dienstreisen etc.
  • hohes Maß an Verantwortung für die Sicherheit anderer Personen

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