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Warum Ausblühungen immer von einem Baugutachter geprüft werden sollten

Die Entstehung von unschönen Ausblühungen hat zumeist mit der Durchfeuchtung des Mauerwerks zu tun. Das frisch hochgezogene Mauerwerk steht wie eine Eins, die gewählte Ziegelfarbe sieht gut aus und der Besitzer freut sich bereits auf den Einzug in sein neues Heim. Einige Zeit später zeigen sich unschöne weiße Flecken auf der Wand. Was nun? Zuerst einmal sollte der Betroffene die Ruhe bewahren. Die sogenannten Ausblühungen sind im Grunde harmlos und entstehen immer dann, wenn die im Stein enthaltenen Mineralsalze durch große Feuchtigkeit aus den Ziegeln gespült werden. Trocknet der Stein wieder, bleiben die Salze auf der Oberfläche haften und kristallisieren. Ausblühungen kommen jedoch nicht nur bei Neubauten vor – auch Interessenten, die ein bereits bestehendes Haus kaufen möchten, stoßen regelmäßig auf die Auswüchse aus Natrium- und Kaliumsulfat.

Oft können die weißen Flecken einfach wieder von der Wand gebürstet werden. Ist das jedoch nicht der Fall, sollte man nicht zögern und unbedingt einen Baugutachter hinzuziehen. Wenn sich Ausblühungen als hartnäckig erweisen, bringt die Entfernung nämlich eine Menge Arbeit mit sich.

Um zu prüfen ob die Ausblühungen der eher widerspenstigen Sorte angehören reicht es nicht, probeweise mit dem Fingernagel daran herumzukratzen oder einmal feucht darüberzuwischen. Die geeigneten Gegenmaßnahmen und eine eventuelle Wertminderung des Objektes lassen sich nur mit der Hilfe eines fachkundigen Baugutachters herausfinden.

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Was kann man gegen Ausblühungen unternehmen?

Die gebräuchlichste Methode, um hartnäckige Ausblühungen von der Wand zu entfernen, ist eine Behandlung mit Salzsäure. Obwohl man Ausblühungen mit dieser Methode sehr schnell und effektiv beseitigen kann, ist die Anwendung sehr schwierig und sollte unbedingt einem ausgebildeten Fachmann überlassen werden. Im Vorhinein wird eine vollständige Durchnässung des Mauerwerks durchgeführt, welche verhindern soll, dass Salzsäure in den Stein eindringt. Eventuelle Salzablagerungen können so leicht ausgeschwemmt und abgetragen werden. Die Anwendung von Salzsäure darf jedoch nur stark verdünnt erfolgen! Außerdem muss die Säure von unten nach oben abgespült werden, sodass sie über die bereits vorgenässten Mauerwerksabschnitte abfließen kann und sich nicht im Stein festsetzt.

Im Zweifelsfall ist es immer ratsam vor der Behandlung einen Baugutachter hinzuziehen, welcher eventuelle Alternativen zur Säurebehandlung aufzeigt, den Hausbesitzer auf weitere Ausblühungen aufmerksam macht und wichtige Tipps zur Prävention gibt. Denn wie in vielen Fällen gilt auch hier, dass eine Gegenmaßnahme nur dann Wirkung zeigt, wenn sie im rechten Maß zur rechten Zeit angewendet wird.

Wer die Entstehung von Ausblühungen bereits im Ansatz vermeiden will, kann einige einfache Ratschläge befolgen. Zum einen müssen frisch errichtete Betonflächen und Ziegelwände gegen Niederschläge geschützt werden. Je älter die Steinwand, desto kleiner sind die zu erwartenden Ausblühungen. Außerdem kann eine widerstandsfähige Lasur den Stein sehr effektiv gegen Feuchtigkeitsschäden schützen.

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